Startseite 1. Mannschaft Spielberichte Schwerstarbeit liegt vor der ersten Mannschaft/Vorspiel zweite Welle
Schwerstarbeit liegt vor der ersten Mannschaft/Vorspiel zweite Welle PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Christa Strobel   
Mittwoch, den 10. März 2010 um 15:24 Uhr

Gegen den Tabellenfünften der Handball-Oberliga-RPS, die TSG Friesenheim II, geht es im nächsten Heimspiel der SGH St. Ingbert in der Ingobertushalle. Das Hinspiel in Ludwigshafen wurde mit 27:36 deutlich verloren. Diese Niederlage soll im Heimspiel wettgemacht, vor allem soll Tabellenplatz 10 gehalten werden. Anpfiff ist um 19:30 Uhr. Das Vorspiel um 16,45 Uhr bestreitet die SGH II gegen den SV 64  Zweibrücken II.

Aktuell können die kleinen Eulen von Coach Martin Röhrig auf sechs Spiele ohne Niederlage verweisen. Sogar die Hellberghalle war für sie kein Hindernis. Die Gäste haben mit dem Abstieg nichts zu tun, sie können gelassen auf die Restbegegnungen blicken, aber es gilt, Platz 5 zu verteidigen. Die Stärke der Truppe des saarländischen Trainers Röhrig ist, mit schnellem Spiel zum Erfolg zu kommen. Grundstein ihres Erfolges ist ebenso die kompakte 6:0 Abwehr, die Kontermöglichkeiten eröffnet.

Ebenso kann die SGH St. Ingbert aktuell auf vier Siege verweisen. Auch auswärts konnten Punkte eingefahren werden (35:34 gegen TG Osthofen).  „Ob die Spieler alle gesund sind, lässt sich erst kurz vorher sagen, gestern im Training waren jedenfalls vier krank“, so Christian Schöller. Im Hinspiel hatte das Team eine desolate Vorstellung geboten, die Defensive deutlich die Aggressivität vermissen lassen, vielleicht auch deshalb, weil in den vergangenen Runden stets die SGH als Sieger vom Parkett gegangen war. So wurde die schlechteste Saisonleistung abgeliefert, Christian Schöller hatte das Ganze als „Alibi-Handball“ bezeichnet. Die Leidenschaft hatte gefehlt. Im Angriff fehlten die Ideen zum Durchsetzen. „Das ist Grund genug“, so Kapitän Michael Deckert, „das Gegenteil zu beweisen. Wir müssen an unseren derzeit guten Lauf anknüpfen, dann haben wir vielleicht eine Chance gegen die Ludwigshafener, die in dieser Saison besonders stark sind.“ Deckert hatte sich im Hinspiel zu selten gegen die kleinen Eulen am Kreis  durchsetzen können. Dagegen traf Andreas Friedrich nach Belieben.

Wegen des inzwischen auf Grund von Verletzungen und Abgängen relativ kleinen Kaders werden Alexander Wesely und Marc Hennrich aus der zweiten Welle wieder aushelfen. Trainer Christian Schöller ist froh um die beiden, denn „als Linkshänder, Routinier und alter Fuchs bringt uns Alexander Wesely weiter. Sein Teamgeist wirkt sich positiv auf die Einstellung der Mannschaft aus. Auch Marc Hennrich ist ein Vorbild, weil er sich durch seinen Trainingsfleiß, seinen Einsatzwillen und sein Engagement positiv präsentiert.“ Der SGH-Coach weiß „Nur mit Einsatzwillen und Kampfbereitschaft können wir gegen diese sehr starken, schnellen und eingespielten Friesenheimer bestehen. Unser Team muss kollektiv auftreten, sich in der Abwehr beweglich zeigen und sich gegenseitig aushelfen Schwerstarbeit ist für uns angesagt.“

 

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